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Marketing zum Trotz

Trotz Skandal gibt VW mehr Geld für Werbung aus

Obwohl der Wolfsburger Automobilhersteller bis zum Hals im sogenannten Abgasskandal steckt, wird nicht auf Werbung verzichtet. Die Skandalwerbung wird mit Stars wie Robbie Williams und Yvonne Catterfeld jetzt erst recht in die Welt geblasen.

Ausgeben statt sparen

Bereits 36,8 Millionen Euro gab der Autobauer in den letzten sechs Wochen für Marketingzwecke aus. Und das obwohl eher sparen angesagt wäre. Den Konzern aus Niedersachsen erwarten saftige Strafen in den USA, und wohl auch in anderen Ländern. Der Konzern hat bereits über sechs Milliarden Euro zurückgelegt, um die Strafen und andere Ausgaben, die durch den Abgasskandal entstehen auszugleichen. Ob diese Summe reicht, wird von vielen Experten bezweifelt.

Made in Germany

Die Verantwortlichen in Wolfsburg jedenfalls versuchen durch ihre Skandalwerbung dem Konzern wieder auf die Beine zu helfen. Erstaunlich ist auch, das viele Kunden dem Konzern treu bleiben. Der Skandal scheint dem Autoriesen nicht so zu schaden, wie anfangs angenommen. Laut amerikanischen VW Verkäufern läuft der Verkauf der deutschen Autos immer noch sehr gut. Die Marke Made in Germany scheint so stark und gefestigt zu sein, dass sie ein solch großer Skandal nicht in die Knie zwingen kann.

Läuterung versprochen

Auch eine Läuterung bekundet Europas größter Autohersteller. In Textanzeigen schreibt er “Wenn an einem Auto etwas beschädigt ist, gehört es in eine Werkstatt. Und wenn ein Unternehmen einen Fehler gemacht hat, muss auch dieser behoben werden“. Auch einen neuen Werbespot für den Touran gibt es. Das Projekt Skandalwerbung scheint voll aufzugehen.

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