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Orange Piraten

Plakate der Piratenpartei

Auch wenn die Piratenpartei eher eine Piratenbewegung war und beinahe wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist, waren die Wahlplakate der Partei ziemlich gut. Die Geschichte der Piraten begann 2006 und führte zu einem, zwar langsamen, aber stetigen Aufstieg. 2008 nahm die Partei erstmals an einer Wahl teil. Bei der Landtagswahl in Hessen erreichten die Orangen etwa 0,3% der Stimmen. Bei der Wahl des europäischen Parlaments erhielt die digitale Partei 0,9% der Wählerstimmen. Schon damals war die Parteiwerbung sehr witzig angelegt. Um die Piraten begann langsam ein Hype. Die Mitglieder der Partei waren vornehmlich junge Menschen, viele Studenten, die einen starken Kontrast zur Parteienlandschaft in Deutschland bildeten. Die Agenda, der sich die Partei verschrieb war die digitale Revolution. Die Partei möchte eine totale Vernetzung aller Lebensbereiche.

Gerangel und Gezeter

Die Hochzeit der Partei war 2011 und 2012. Im Zuge der NSA Spionagevorwürfe, waren viele Bürger besorgt. Die Furcht vor der totalen Überwachung war allgegenwärtig. Die Angst vor NSA und Co. war groß genug, um den Piraten den Einzug in einige Landesparlamente zu ermöglichen. Die Piraten waren auf dem Sprung sich in Deutschland zu etablieren. Doch wie viele andere Parteien, die in kurzer Zeit großen Erfolg haben, gab es parteiinternes Gerangel über das Programm, den Auftritt oder Führungspositionen. Wie die FDP in der letzten Legislaturperiode, verlor sich die Partei in internen Grabenkämpfen und verschwand dadurch vom politischen Himmel.

Mal was Anderes

Die Parteiwerbung aber bleibt vielen im Kopf. Sie war innovativ, etwas provozierend und vor allem mal etwas Anderes:

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