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Spionage durch Ultraschall

Unternehmen setzten auf hohe Töne

Um das Nutzerverhalten besser zu analysieren setzten Unternehmen in Zukunft wohl sogenannte Sound-Beacons ein. Diese Töne werden in einer Tonlage wiedergegeben, die für den Menschen nicht empfangbar ist. Das erklärte jetzt das Center for Democracy and Technology in den USA. Demnach wollen Konzerne damit das Verhalten der Nutzer besser erkennen und ihre Produkte besser darauf abstimmen.

Smartphone als Empfänger

Die Technik funktioniert in etwa so: Durch den Fernseher wer den während Werbepausen Ultraschalltöne gesendet, eine Audiowerbung also, die von elektronischen Geräten empfangen werden, zum Beispiel durch ein Smartphone oder Tablet. Eine Software legt dann Cookies auf diesem Gerät an. Sobald das Gerät dann wieder im Internet unterwegs ist, können die Hersteller das Gerät identifizieren. Dadurch lässt sich entnehmen, wie lange der jeweilige Nutzer die Werbung gesehen hat und ob er danach etwas gekauft hat.

Unsichtbare Audiowerbung

Die Firma Silverpush, die Software erstellt, um diese Töne aufzunehmen betont, dass das Belauschen der Nutzer nicht möglich sei. Umgebungsgeräusche werden nicht aufgezeichnet. Ob das stimmt, ist nicht belegbar. Das Problem an dieser Art der Audiowerbung: Der Empfänger hat keine Möglichkeit sich dagegen zur Wehr zu setzen. Spam Mails, Kataloge oder Werbeanrufe lassen sich abblocken. Diese Unsichtbare Werbung nicht. Das fiese: Die Software zum empfangen dieser Töne wird in Apps versteckt. Wenn Sie also neue Apps herunterladen, informieren sie sich das nächste Mal genau. Vor allem vor der Firma Silverpush wird gewarnt.

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