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Google nutzt die Unwissenheit von Kindern

Viele Teenager können zwischen Werbeanzeige oder Suchergebnis nicht unterscheiden

Werbung ist die größte Einnahmequelle des Internetriesen Google. Doch die Werbeanzeigen, die bei Suchanfragen auftauchen bereiten jetzt vielen Verbraucherschützern sorgen. Einer Studie der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom zufolge, ist nur 31 Prozent der zwischen 12 und 15 jährigen möglich, zwischen Werbeanzeige und Suchergebnis zu unterscheiden. Eine beunruhigend hohe Zahl. Und das sind nicht die einzigen Zahlen, die die Studie lieferte.

Wahrsager Google

Bei Google Suchanfragen taucht selbstverständlich neben Werbeanzeigen auch eine Menge Müll auf. Das Wissen vor allem geübte Rechercheure. Nur ein kleiner Prozentsatz der Ergebnisse ist tatsächlich nützlich und richtig. Wikipedia macht das deutlich. Obwohl das Lexikon eine große Vielfalt an Themen bietet, können doch vergleichsweise einfach Fehler bei Artikeln in Wikipedia entstehen. Das macht die folgende Zahl noch beunruhigender: 19%. 19 Prozent der befragten Kinder sind der Meinung, dass die Ergebnisse, die Google liefert auch wahr sind.

Lehrauftrag für die Zukunft

Ähnliches galt für YouTube. 53 Prozent der befragten Teenager wussten nicht, das viele YoutTuber dafür bezahlt werden, um über bestimmte Produkte zu reden. Diese Zahlen sind besorgniserregend. Kinder und Teenager, die zwischen Werbeanzeigen und Ergebnissen nicht unterscheiden können, sind Werbeoffensiven schutzlos ausgeliefert. Es bedarf also einer Menge Aufklärung. Hier sind vor allem Schulen gefragt, die sich an den Internetkonsum der Kinder und Teenager anpassen müssen. Genau wie Deutsch, Mathe und Bio, muss auch das Internet im Unterreicht behandelt werden.

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