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Edeka Opa fährt jetzt Bahn

Die deutsche Bahn klaut den Edeka Opa

Der Werbespot, den Edeka vor einigen Wochen ins Rennen um die Weihnachtskunden schickte, ging unter die Haut. Die Familie war zu beschäftigt, um den Weihnachtsabend mit dem Großvater zu verbringen. Der arme Mann entschied sich dazu, seinen Tod vorzutäuschen, um die trauernde Familie anzulocken. So bekam der Edeka Opa doch noch sein Familienessen an Heiligabend. Der alte Mann ruft seither ein sehr gespaltenes Echo im Netz hervor. Viele User befinden den Spot als geschmacklos und traurig. Andere finden ihn eine gute Idee. Auf jeden Fall ist Opa ein richtiges Maskottchen des Lebensmittelhandels.

Hype um Opa

Dieser Hype um Opa rief wohl etwas Neid bei anderen Unternehmen hervor. Das größte deutsche Verkehrsunternehmen, die Deutsche Bahn, setzte Maskottchen Opa jetzt ins eigene Bordrestaurant. Als Antwort auf die Edeka Werbung, die mit dem Satz Wie hätte ich Euch denn sonst alle zusammenbringen sollen? des armen Mannes endet, schreibt die Bahn unter ihr Foto: Lieber Opa, warte nicht, bis sie zu dir kommen. #heimkommen gibt’s bei uns schon ab 19 Euro. Diese Botschaft verbreitete die Bahn via Social Media Kanäle.

Wir schaffen es leider nicht pünktlich. Wir reisen mit der Bahn

Bei Ihren Kunden kann die Bahn nicht so wirklich punkten. Die Missstände des Konzerns lassen sich mit dieser Marketingidee nicht verdecken. Die Kommentare ließen auch nicht auf sich warten: „ „Lieber Opa. Wir schaffen es leider nicht pünktlich. Wir reisen mit der Bahn.“ oder “DB, Ihr seid so niveaulos. Der durchschnittliche Rentner kann sich heute kaum ein Ticket für die Regionalzüge leisten, geschweige denn für Deutschlandreisen.“ Das es fiese Kommentare hageln wird, hätte sich das Verkehrsunternehmen allerdings auch vorher denken können.
Ob der Maskottchen Klau der Deutschen Bahn überhaupt etwas eingebracht hat, ist eher fraglich.

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