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Maden, Spinnen und Känguruhoden

Das RTL Format Dschungelcamp wird immer attraktiver für Werbetreibende

Die Trash Show Dschungelcamp ist in Deutschland schon lange bekannt. Am Freitag startet die zehnte Staffel im australischen Dschungel. Fans können es kaum erwarten. Die Anderen schaudern schon jetzt, wenn sie das Wort Dschungelcamp zu hören bekommen. Aber auch Werbetreibende können den Start der C-Promi Hölle kaum abwarten. Das Format wurde in den letzten Jahren immer anziehender für Werbende.

Hoher Bildungsgrad?!

Der Grund ist überraschend: die Sendung wird auch von vielen Menschen mit hohem Bildungsgrad und Einkommen verfolgt. Galt das Dschungelcamp lange als Trash ist sie jetzt wohl auch in höheren Gefilden angelangt. Dies machen sich Werbetreibende zu nutze. Vor einigen Jahren, schreckte das Zuschauerklientel noch ab.

120.000 für 30 Sekunden

Der Kekshersteller Bahlsen, die Molkerei Müller, Kosmetikhersteller Manhatten und die Bank Rabo Direkt sind dieses Jahr dabei. Was die Hersteller genau bezahlen, um im Dschungelcamp auftreten zu dürfen, ist nicht wirklich bekannt. Die Zahlen 120.000 Euro für einen 30 Sekunden Werbespot geistern aber umher.

Nicht nur in der Werbepause

Die Werbenden sind dabei recht kreativ. Werbespots während einer Werbeunterbrechung sind schon lange nicht mehr alles an Werbung. Zu groß ist die Gefahr, dass Zuschauer während der Werbepause den Bildschirm für kurze Zeit verlassen. Bahlsen produziert tagesaktuelle Spots, die wie eine Fortsetzung des Dschungelcamps erscheinen. Müller produziert Millionen Froop Becher im Dschungeldesign.

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