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Hansestadt will ihr Image aufpolieren

Elbphilharmonie soll internationales Symbol werden

In letzter Zeit stand Deutschland nicht gerade als Musterbeispiel für öffentliche Bauprojekte. Der Berliner Flughafen BER, Stuttgart 21, BND Zentrale und auch die Hamburger Elbphilharmonie sind nur einige Beispiele, die die öffentliche Hand als Bauherren schlecht da stehen lassen. Die 40 größten Bauprojekte lagen knapp eine Milliarde Euro über dem geplanten Budget.

strukturelle Defizite

2014 lagen nur 14 der 40 Großbauprojekte im Rahmen der Planung. Bundesbauministerin Barbara Hendricks räumt Probleme in der Bauverwaltung ein: „Bei einzelnen Bauverwaltungen tragen strukturelle Defizite und ein zu weit gehender Personalabbau inzwischen zu einer teilweise unzureichenden Aufgabenwahrnehmung bei.“

1 Millionen für Musik

Die Hansestadt Hamburg möchte jetzt eine Imagewerbung starten, um den Planungspfusch des Baus der Elbphilharmonie zu überdecken. Ab 2017 werden in und um die Elbphilharmonie verschiedenste Musikveranstaltungen stattfinden: das internationale Musikfest, das Elbjazz-Festival und das Ensemble Resonanz. Der öffentliche Zuschuss beträgt über eine Millionen Euro pro Jahr.

Eröffnung am 11.01.2017

Sechs Millionen Euro wird der Zuschuss für die Betriebsausgaben betragen, weitere fünf Millionen sollen die Eröffnungsphase innerhalb der ersten zwei Jahre unterstützen. Die Eröffnung findet voraussichtlich am 11. Januar 2017 statt. Ob das Musikhaus dann tatsächlich eröffnet, ist allerding noch nicht sicher. Die Baukosten des Konzerthauses waren während des Baus von 77 Millionen auf 789 Millionen Euro explodiert.

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