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Nach Apple gerät jetzt auch Whatsapp ins Visier

Die Verschlüsselung ist zu stark für die Regierung

Der Streit zwischen dem Giganten Apple und der US-Regierung zieht sich jetzt schon einige Wochen hin. Die Auseinandersetzung des Handyherstellers mit den offiziellen der Vereinigten Staaten von Amerika wurde auch in Deutschland zum Thema. Jetzt könnte auch der beliebte Kurzmitteilungsdienst Whatsapp ins Visier der US Behörden geraten.

Gefahr für Alle IPhone Nutzer

Am 02. Dezember 2015 tötete ein Mann mit seiner Ehefrau in der amerikanischen Stadt San Bernardino 14 Menschen und verletzte 21 weitere. Das FBI geht von einem Terroranschlag mit islamistischem Hintergrund aus. Um an mehr Informationen über den Attentäter zu kommen, versucht das FBI seit einiger Zeit das IPhone des Mannes zu knacken, bisher erfolglos. Mit einem Gerichtsbeschluss will die US Behörde den Technologieriesen Apple dazu zwingen, die Inhalte des Mobilphones freizugeben. Apple weigert sich, da ein Werkzeug zum knacken des IPhones eine Gefahr für alle IPhone Nutzer darstellen würde.

Angst von einem Präzedenzfall

Das FBI beteuert zwar, dass es nur um dieses Gerät ginge, tatsächlich sind aber inzwischen mindestens 15 weitere Fälle bekannt, bei denen US Behörden versuchten den Schutzmechanismus zu umgehen. Apple Chef Tim Cook möchte verhindern, dass dieser Fall zu einem Präzedenzfall wird und in Zukunft Geräte einfach mit gerichtlicher Anweisung geknackt werden können.

Whatsapp ist zu gut gesichert

Aber auch der Kurzmitteilungsdienst Whatsapp gerät jetzt wohl ins Visier der Behörden. Wie die New York Times berichtet, denkt das amerikanische Justizministerium jetzt an eine gerichtliche Anordnung, um an Nachrichten zu kommen. Die Verschlüsselung von Whatsapp scheint tatsächlich stärker zu sein, als man angenommen hat. Diesmal geht es allerding nicht um eine Terrorismus-Ermittlung. Ob sich US Behörden jetzt auch mit Whatsapp anlegen ist aber ungewiss. Die Facebook Tochter könnte zusammen mit Apple ein mächtiger Gegner sein.

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