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Die berühmten Vorfahren des heutigen Werbebanners

Vom Hoheitszeichen zum Werbeträger

Ein kleines gallisches Dorf umzingelt von Römern. Jeder kennt die Geschichten um die kultigen Gallier Asterix und Obelix. Die beiden Freunde vertreiben sich ihre Zeit mit der Wildschweinjagd und Römer verkloppen. Und die kommen in Massen, ob in Schildkröten Formation oder völlig ungeordnet, angeführt werden sie immer von einem Banner. Das römische Zeichen ist nicht nur bei Comic Liebhabern bekannt. Das Banner mit der berühmten Inschrift S.P.Q.R. taucht immer wieder auf, ob in Geschichtsbüchern oder Hollywoodstreifen. S.P.Q.R: „Senatus Populusque Romanus„ – der Senat und das Römische Volk, war der Leitspruch des römischen Reiches während seiner Hochzeit. Dieser Spruch beschreibt die Machtverteilung im alten Rom, zwischen dem Senat und dem Volk. Mit den heutigen Werbebannern hat das noch sehr wenig zu tun, allerdings trug auch dieses Banner eine Botschaft gut sichtbar durch die Welt.

Der Buchdruck macht die Werbung groß

Als Johannes Gutenberg in der Mitte des 15. Jahrhunderts den Maschinen betriebenen Buchdruck erfand, bekam die Werbung und damit auch das Banner eine ganz neue Bedeutung. Vergleichbar mit der heutigen Bannerwerbung im Internet, konnten damals Unternehmen und Produzenten Werbeanzeigen in Zeitungen schalten. Das Banner war zu dieser Zeit schon kein Zeichen für Hoheit oder Ähnliches mehr. Die Armeen in Europa hatten das Banner vollends aus dem Inventar entfernt. Als Ersatz wurden hier und da Fahnen eingesetzt. Das Banner war inzwischen ein fester Begriff der Werbung.

Ein Internet für Banner

Um 1900 wurde in Berlin die erste Litfaßsäule aufgestellt und mit Werbeplakaten und Bannern versehen. Nach dem Krieg, in den 50er und 60er erlebte das Werbebanner eine ziemliche Hochzeit. In Deutschland, die erst mit dem Internet wieder etwas gestoppt wurde. Banner im Internet zu platzieren bietet in einer Zeit, in der jeder und immer im Internet surft eine willkommene und preiswerte alternative zu Plakaten oder Werbebannern. Der Trend Werbebanner analog zu platzieren wächst allerdings wieder. Das Interesse Banner aufzuhängen, und so Werbebotschaften zu verbreiten scheint wiederentdeckt worden zu sein. Vor allem auf Veranstaltungen und Messen sind Werbebanner nicht wegzudenken. Die Zeit, in der Banner als heroisches Zeichen für Stärke und Macht von großen Feldherren mit sich geführt wurden, ist jedenfalls vorbei…und kommt hoffentlich nicht so schnell wieder.

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