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Keine großen Einnahmen für Müller und Co.

Wider erwarten bringt der Weltmeistertitel keine Werbemillionen

Der Jubel war riesig, als Mario Götze in der Verlängerung des Finales von Rio die Vorlage von Mannschaftskollege Andre Schürrle nutzte, und den Ball vorbei an Argentiniens Torhüter Sergio Romero zum 1:0 einschob. Deutschland war Weltmeister, Jogi und seine Jungs waren die erste europäische Mannschaft, die auf südamerikanischem Boden Meister werden konnten. Es hat lange genug gedauert. Die Werbeeinnahmen für die Profis der DFB elf waren nur noch reine Formsache. Direkt nach dem Titelgewinn waren die DFB-Jungs schon Werbeikonen, sollte man meinen.

Ballack schlägt die Weltmeister

Eine Studie des Berliner cpi-Instituts, die die zehn prominentesten Werbeträger mit der häufigsten Bildschirmpräsenz im Zeitraum vom 1. Juli 2014 bis 30. Juni 2015 im deutschen Fernsehen auswertete, also direkt nach dem Titelgewinn, zeigte, die Fußballer schneiden recht schlecht ab. Als Erster der Weltmeister von 2014 wird Manuel Neuer erst auf Platz 15 geführt. Weit davor sind Prominente wie Heiner Lauterbach, Michael Ballack und Dirk Nowitzki. Der Altkapitän der DFB Elf und Werbeikone, Michael Ballack, war in seiner Werbung für Billig-Reisen in 44 TV-Sendern exakt 20.030-mal ausgestrahlt worden, und rangiert damit ganz weit vorne im Werberanking.

Geldsorgen bestehen nicht

Gelohnt hat sich der Titel trotzdem. Neben den Marktwerten der Spieler, die unter die Decke schossen, gab es auch Werbeverträge. Manuel Neuer für Coca Cola oder Thomas Müller für Weber Grills. Geldsorgen haben die Titelträger wohl eher nicht.

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