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Größenwahnsinn in New Hampshire

Präsidentschaftskandidaten stecken 100 Millionen in TV Werbung

In Amerika ist alles etwas anders als hier. Auch die Wahlen laufen deutlich anders ab als in Deutschland. Vor allem die Spender, die Präsidentschaftskandidaten hinter sich versammeln sind dabei ausschlaggebend. Je mehr Spender, desto mehr Spenden. Je mehr Spenden, desto mehr Werbung und damit mehr Präsenz im heimischen Fernsehen. Die Kandidaten sind auf die Spenden für ihre Wahlwerbung angewiesen. Doch in New Hampshire war dieses Mal ein neuer Rekord zu verzeichnen.

Republikaner sind die Geldverschwender

Bush, Trump, Clinton und Co. gaben dieses Jahr etwa 100 Millionen Dollar für Fernsehwerbung aus. Das ist eine sagenhafte Steigerung. Im letzten Wahlkampf wurden nur 3,6 Millionen Dollar für TV Werbung ausgegeben. Vor allem die Republikanischen Kandidaten um Donald Trump warfen nur so mit Geld um sich.

Penetrante Werbung

Bürger des kleinen Staates New Hampshire waren schon genervt von der allumgebenden Wahlwerbung. Die Bewohner gingen nicht mehr auf die Straße, weil sie sofort von Wahlkämpfern belagert wurden, die ihre Stimme gewinnen wollten. Auch im TV war die Werbung fast schon penetrant. Ein 30-Sekunden Spot folgte dem nächsten, ganz zu schweigen von der Post. Briefe die keine Wahlwerbung waren, wurden selten.
Geholfen hat es anscheinend. Donald Trump gewann die Vorwahl für die Republikaner. Allerdings gewann auch Bernie Sanders auf Seiten der Demokraten, obwohl er der Kandidat mit den wenigsten Spendeneinnahmen für Wahlwerbung ist.

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