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Die Deutschen glauben nicht an faire WM Vergabe

61% der Befragten gehen von Korruption aus

Das Sommermärchen 2006 war eigentlich ein riesen Erfolg für die deutsche Nation. Der Titel wurde zwar nicht geholt, aber der dritte Platz am Ende war so nicht erwartet worden. Die Mannschaft erreichte unglaubliches. Unter Trainer Jürgen Klinsmann und Co-Trainer Jogi Löw spielten Klose, Lehmann und Ballack ein richtig gutes Turnier. Aber ist das Sommermärchen gekauft gewesen? Das glauben die jedenfalls die meisten Deutschen.

2006, 2018 und 2022 sind von Korruption betroffen

Die Meinungsforscher des Instituts YouGov aus Köln stellten unter anderem die Frage „Hat es Korruption bei der WM-Vergabe gegeben?“ 61% der Befragten gaben die Antwort für das Turnier 2006 “wahrscheinlich ja“. Höher sind die Werte zur WM Vergabe 2018 an Russland und 2022 Katar. Die Befragten gaben hier zu 67% und 70% die Antwort “wahrscheinlich ja“. Die Meinungsforscher gingen bei ihren Befragungen bis zur WM Vergabe 1998 in Frankreich zurück. Auch hier gaben die Menschen zu 35% an, dass wohl Korruption eine Rolle gespielt hat.

War es das wert?

Auch spannend. Auf die Frage “War das Sommermärchen 2006 die Korruption wert?“, gaben 52% der Befragten die Antwort “Nein“. Nur 28 Prozent fanden, die Korruption war es wert. Beschädigt ist das Märchen auf jeden Fall. Das die WM Vergabe 2006 mit Geld beeinflusst wurde wird immer wahrscheinlicher. Ex-DFB Präsident Wolfgang Niersbach und Ex-FIFA Präsident Joseph Blatter werden nicht die letzten Rücktritte gewesen sein.

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